„Jingle Bells und ein Bayerisches Hallelujah“ - Bericht über das Weihnachrtskonzert am 19.12.2016

Bericht über das Weihnachtskonzert am Gymnasium Ergolding

Nach dem sehr sauber und ruhig vorgetragenen „First Noel“  und „Adeste Fideles“ durch das Blechbläserensemble des Gymnasiums Ergolding begrüßte der Schulleiter Dr. Klaus Wegmann die anwesenden Ehrengäste, Schüler, Eltern und Lehrer zum nun schon 4. Weihnachtskonzert, das heuer zum ersten Mal im Ergoldinger Bürgersaal stattfand. Dr. Wegmann gab für alle Anwesenden einen kurzen und schnellen Rückblick auf das vergangene Jahr und bedankte sich bei den politischen und kulturellen Partnern der Schule für die gute Zusammenarbeit.

Ein Wechsel der unterschiedlichen schulischen Ensembles und einzelner Solisten an verschiedenen Instrumenten versprach einen Blick auf das breite musikalische Können der Schülerinnen und Schüler. Nachdem Andreas Biberger, 6. Klasse, die 5. Tarantella von W. Bernau an seinem Akkordeon sehr schwungvoll und sicher vorgetragen hatte, zeigte das Percussion-Ensemble I unter der Leitung von Andreas Csok, dass der Weihnachtsklassiker „Jingle Bells“ auch einmal anders, nämlich ohne Gesang, aber dafür mit Glockenspielen und zwischenzeitlichem Klatschen sehr rhythmisch vorgetragen werden konnte.  Der Unterstufenchor unter der Leitung von StRin Eva Schäbel nahm die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch mehrere Jahrzehnte mit und sang sehr sauber und gut intoniert „In the Bleak Midwinter“ von G. Holst und „Happy X-mas“ von J. Lennon und Y. Ono. Einen ersten Höhepunkt lieferte der Unterstufenchor mit seinem arrangierten „Bayerischen Hallelujah“  nach L. Cohen. Mit ihrem leichten und fast schon spielerisch sicherem Vortrag des ersten Satzes von Mozarts „Sonata facile“ C-Dur KV 545 brachte Charlotte Bornholdt, 6. Klasse, wieder ruhigere Töne in den Bürgersaal. Im Anschluss daran zeigte das stetig wachsende Streicherensemble unter der Leitung von Barbara Holzapfel sein sicheres Können mit „Jingle Bells“ und „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“.  Der Mittelstufenchor unter der Leitung von StRin Anja Werthmann überraschte die Zuhörer mit einem gesungenen Aufmarsch zum Kanon von U. Führe auf die Bühne, bevor er dann mit einer sehr beeindruckenden Dynamik und sauberer Intonation bei John Rutters „Look at the World“ für einen Gänsehautmoment sorgte. Bei seinem letzten Lied „Jingle Bell Rock“  wurde er von Benjamin Klein, 9. Klasse, an der Posaune und Michael Poppe, 7. Klasse, am Schlagzeug swingend unterstützt. Marie Kollmeder, 9. Klasse, brachte auch den letzten Zuhörer mit ihren zarten und einfühlsamen Harfenklängen zu „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ von K. Svoboda in Weihnachtsstimmung. Die Marching-Band und das Percussion-Ensemble II unter der Leitung von Andreas Csok führten die Klassiker „Tochter Zion“, „Es wird schon glei dumpa / Leise rieselt der Schnee“, „Yesterday“ und „A Stylish Christmas Medley“ in moderner ungewohnter Instrumentalbesetzung schwungvoll auf. Einen nächsten Höhepunkt lieferte die Bigband unter der Leitung von Anja Werthmann mit ihrer eindrucksvollen, sauberen, präzisen und schwungvollen Aufführung von „Nutcracker Swing“, „Feliz Navidad“ und „A Big Band Christmas II“. Einen schwung- und stimmungsvollen Ausklang dieses Weihnachtskonzertes bildete das gemeinsam vorgetragene „Christmas Lullaby“ von John Rutter in einem Arrangement von Anja Werthmann durch Unterstufen- und Mittelstufenchor und das Blechbläserensemble.

Abschließend kann den Schülerinnen und Schülern und den Musiklehrkräften für die in wochenlangen Proben geleistete Arbeit nur ein sehr großes Lob und Anerkennung ausgesprochen werden, was auch der Applaus am Ende des Konzertes zeigte. Und so erfüllten die Musikerinnen und Musiker auch den Wunsch des Schulleiters aus seiner Begrüßungsrede, in der er allen ein angenehmes Konzert wünschte, um aus dem alle Jahre wiederkehrenden „Vollgas-Erledigungsmodus“ kurzzeitig ausbrechen zu können.

StRin Stephanie Lehrhuber